Elternbeirat

Details

Willkommen auf der Seite des Elternbeirates der 
Kaufmännischen Schulen Wangen

Vorsitzende des Elternbeirates Dagmar Hanso (WG 13B)

stellvertr. Vorsitzender Siegbert Schlor (WG 13A)


Mitglieder der Schulkonferenz:
Dagmar Hanso (WG 13B)
Siegbert Schlor  (WG 13A)
Dr. Ulrike Neureither-Naschold (WG 13D)

stellvertretende Mitglieder der Schulkonferenz:
Erwin Butscher (WG 13A)
Gisela Holzmüller (WG11A)
Thomas Koch (WG 12C)

 Die Elternvertreter Ihrer Klasse erfahren Sie über das Sekretariat. Bitte richten Sie Ihre Anfragen und Anregungen an This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. .

Wir freuen uns über alle Fragen, Anregungen und Meinungsäußerungen.


4.10.2010

Zum Schuljahresanfang wünscht Ihnen, liebe Eltern, Ihr Elternbeirat alles Gute, und Ihnen, die Sie neu an die KSW gekommen sind, ein herzliches Willkommen und ein gutes Einleben in die Schulgemeinschaft!

In Kürze werden Sie die Einladung zur Elternversammlung am Mittwoch, den 13.10.10 (um 19.00 bzw. 19.30 h) erhalten, in der Sie sich mit den KlassenlehrerInnen und Ihren Miteltern aus der Klasse treffen werden, um sich kennen zu lernen und die neuesten Informationen auszutauschen. Hier werden auch die Elternvertreter gewählt, die ab 20.30 h zur Elternbeiratssitzung geladen sind. Wir freuen uns, dass sich die neue Schulsozialarbeiterin, die am 1.7. ihre Arbeit aufgenommen hat, vorstellen wird. Außerdem finden Neuwahlen für die Ämter des Elternbeiratvorsitzes und dessen Stellvertretung und der Delegierten für die Schulkonferenz statt. Wenn Sie aktiv am Schulleben teilnehmen wollen, informieren Sie sich bitte über diese Ämter. Der Elternbeiratsvorsitz und dessen Stellvertretung wird für ein Schuljahr, die Delegierten werden für zwei Schuljahre gewählt.

Aus dem letzten Schuljahr ist nachzutragen, dass am 20.7.10 die Schulkonferenz routinemäßig zusammentrat. Wichtige Themen waren die Unterrichtsversorgung, die baulichen Maßnahmen und der Stand der Schulsozialarbeit. Die Schulleitung würde gerne mehr Kurse und auch Arbeitsgemeinschaften anbieten, hat hierzu aber keine Lehrerstunden zur Verfügung. Die Sanierungsarbeiten an den Außenfronten kommen voran. Die schrittweise Übernahme weiterer Klassenräume ist geregelt. Eine Schulsozialarbeiterin, die sowohl für die KSW als auch für die Friedrich-Schiedel Schule zuständig ist, konnte eingestellt werden.

Dr. Helmuth Scheel
(geschäftsführend Elternbeiratsvorsitzender bis zur Neuwahl)

 


Gesamtelternbeirat des Landkreises Ravensburg

April 2010

Die 3. Sitzung des GEB fand am 22.3.10 an den Kaufmännischen Schulen Wangen statt. Einhellig begrüßt wurde die neu geschaffene Möglichkeit, dass nun auch die Beruflichen Schulen des Kreises Schulsozialarbeiter einstellen können. Es handelt sich hierbei um eine Begleitmaßnahme der Schulsozialarbeit des Landkreises, die der Landkreis über die Schulfördervereine finanziert. Die Stellen sind ausgeschrieben bzw. an manchen Schulen schon besetzt. – Das Ersuchen der Sonderschulen des Kreises nach zusätzlichen Schulsozialarbeitern wurde mit allen Beteiligten besprochen. Dabei zeigte sich, dass die Defizite im Hilfsangebot für die Eltern zunächst wohl noch von den vorhandenen Beratungsstellen abgedeckt werden können.
Ein weiteres Thema war der Bewerberüberhang an den Beruflichen Gymnasien, der auch heuer wieder beträchtlich ist. Die Bewerberzahl ging um zwei Klassenstärken zurück und es wurde eine zusätzliche Sozialwissenschaftliche Klasse in Leutkirch eingerichtet, aber immer noch haben sich für die 744 Schulplätze kreisweit 433 Bewerber zu viel angemeldet. Dieses Jahr erstmals kommen die Schulleitungen dem Ersuchen des GEB nach und führen ein kreisweit einheitliches Aufnahmeverfahren an die Beruflichen Gymnasien durch.
Ein Dauerbrenner in der Elternschaft ist das Thema der mangelhaften Lehrerversorgung, die sich im laufenden Schuljahr zwar in den üblichen Grenzen hält, aber nicht zufriedenstellend ist.
Des weiteren wurden die Probleme bei der Schülerbeförderung besprochen. Die Eltern und die Elternvertreter werden gebeten, die Probleme mit der Schulleitung zu besprechen und über die Schulleitungen an das Landratsamt weiterzugeben. Eine interessante Initiative wurde vom Wangener Gesamtelternbeirat ergriffen: Es wird jährlich Ende November eine Fahrplankonferenz durchgeführt, in der alle Schulleitungen, auch die der Kreisschulen, und die Verkehrsunternehmen und die Schulträger vertreten sind, um Probleme direkt miteinander zu besprechen.
Zum Thema wurde auch die Eintragung von Schülerfehlzeiten ins Zeugnis, das an den Kreisschulen unterschiedlich gehandhabt wird. Es wurde beim Regierungspräsidium eine Rechtsauskunft eingeholt, die bei Bedarf bei den GEB-Vorsitzenden oder den Elternbeiratsvorsitzenden der Kreisschulen eingesehen werden kann.
Schließlich sei noch der Punkt Amokprophylaxe erwähnt. Die Krisenpläne sind in allen Schulen ordnungsgemäß eingerichtet und auch die baulichen Maßnahmen, die der Landkreis als Schulträger vorzunehmen hat, sind weitgehend durchgeführt und werden in naher Zukunft abgeschlossen.

Am 12. April 2010 fand eine Sitzung mit dem Dezernatsleiter und dem Schulamtsleiter und dem geschäftsführenden Rektor der Kreisschulen und dem Verkehrsamtsmitarbeiter für Schülerbeförderung statt. Im Wesentlichen wurden die bereits oben genannten Probleme besprochen, aber auch grundsätzlich über die Berufliche Bildung im Kreis diskutiert, z.B. die Auswirkungen der zukünftigen Kooperation der Neuen Werkrealschulen mit den Beruflichen Schulen oder die Inklusion behinderter Schülerinnen und Schüler in die Regelschulen . Die Schulverwaltung zeigte wie stets ein aufmerksames offenes Ohr für die Anfragen und Anregungen aus der Elternschaft.

gez. Dr. Helmuth Scheel

 


10. Mai 2010

Amok geht uns alle an – Über extreme Gewalt an Schulen. Ursachen und Wirkung.

Dass sich Schulen in den letzten Jahren immer mehr zu sozialen Brennpunkten entwickelt haben, wird von offizieller Seite kaum mehr bestritten. Gewalt zwischen Schülern, Mobbing und Ausgrenzung sind anscheinend an der Tagesordnung, will man Darstellungen in der Presse oder auch Berichten von Ärzten, Psychologen und Pädagogen glauben.

Die schlimmste Form von Gewalt an Schulen stellen Amokläufe dar, die sich innerhalb der letzten zehn Jahre zu einem Phänomen mit ungeahnter Eigendynamik entwickelt haben. Die Diskussion um die Ursachen dieser mörderischen Gewalttaten ebenso wie die verzweifelte Suche nach Vermeidungsstrategien bewegen Schulgremien wie auch Elternforen. Alle eint sie die Angst vor dem Unvorhersehbaren: Ein Amoklauf ist nicht wie eine Naturkatastrophe vorherseh- oder gar verhinderbar. Hierbei vollzieht ein junger Mensch mit brutaler Gewalt und zielgerichtet eine Exekution an Schülern und Lehrern, scheinbar ohne Vorwarnung und ohne dass man ihn aufhalten könnte.So ereignete sich am 11. März 2009 an der Albertville-Realschule in Winnenden, einer baden-württembergischen Kleinstadt in der Nähe von Stuttgart, ein Amoklauf mit 15 Toten – unter ihnen auch der Täter – und 13 Verletzten, der nicht nur zum Alptraum der Menschen vor Ort wurde, sondern auch an anderen Orten Menschen erschütterte und bange Fragen nach der Sicherheit unserer Schulen aufkommen ließ. Müssen Eltern heutzutage Angst haben, wenn sie ihre Kinder der Schule überantworten? Wird von Seiten der Behörden und Institutionen das Nötige getan, um Amoktaten an Schulen zu verhindern? Tut jeder Einzelne von uns wirklich alles, damit das Grauen und die Folgen, die eine solch mörderische Tat nach sich zieht, nicht eines Tages auch bei uns grausame Wirklichkeit werden?

Solchen und ähnlichen Fragen haben sich zwei Aktionsgruppen gestellt, die sich auf Initiative des Elternbeiratsvorsitzenden des Rupert-Neß-Gymnasiums Rainer Lindenbeck und des Elternberiatsvorsitzenden der Kaufmännischen Schulen Wangen Dr. Helmuth Scheel zu Beginn des Schuljahres 2009/10 zusammenfanden und denen neben Eltern auch interessierte Schüler und Lehrer angehören. Die Aktionsgruppen wollen den Ursachen von Gewalt an Schulen nachgehen und Vermeidungsstrategien erarbeiten. Im Vordergrund der Arbeit standen Fragen wie z.B.: „Was kann man im Vorfeld bereits machen? Wie und woran erkennt man Gewaltsituationen? Wie kann man deeskalierend einwirken?"

Sehr schnell wurde den Mitgliedern der Aktionsgruppen klar, dass hier Schule und Elternhaus eng zusammenarbeiten müssen. Ein Delegieren von Verantwortung der einen an die andere Seite hilft keineswegs weiter, sondern richtet eher Schaden an, weil es konstruktive Gespräche verhindert.

Im Dezember 2009 nahm der AK des RNG Kontakt zur Theatergruppe Immenried auf, deren Jugendabteilung das Stück „Endstation. Ein Schuldrama, das unter die Haut geht" bereits mit Erfolg im Immenried aufgeführt hatte. Der AK der KSW wandte sich an Gisela Mayer. Sie ist die Vorsitzende des „Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden", zu dem Angehörige der Opfer sich zusammengeschlossen haben. Frau Mayer hat beim Amoklauf an der Albertville-Realschule Winnenden ihre Tochter verloren, die dort Referendarin war.

Im Zuge dieser Aufarbeitung von Amoktaten und deren Ursachen, aber auch der Vermeidung von Gewaltausbrüchen an Schulen gab es im März 2010 drei bedeutsame Veranstaltungen in der Stadthalle Wangen.

Am 4. Und 5. März führte die Jugendabteilung des Theater Immerried das Stück „Endstation" auf.

Am 17. März fand eine Podiumsdiskussion zum Thema „Gegen extreme Gewalt an Schulen" statt, bei der Dr. Annett Wisheit vom Zentrum für Psychiatrie in Bad Schussenried, Gisela Mayer vom Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden und Michael Lopez-Diaz von der Polizeidirektion Ravensburg als Referenten unter der Moderation von Dr. Helmuth Scheel das Thema Gewalt an Schulen jeweils aus ihrer Sicht darstellten und diskutierten. Im Anschluss daran hatten Zuhörer die Möglichkeit, in Beiträgen Stellung zu beziehen bzw. Fragen an die Referenten zu stellen.

Im Theaterstück „Endstation" sollte vor allem gezeigt werden, welche Faktoren in der Schulrealität zusammenwirken, so dass sich junge Menschen zu Amoktätern entwickeln. Im Vordergrund der Handlung stand, welche fatalen Auswirkungen Unverständnis, Lieblosigkeit, fehlende Empathie, Desinteresse zwischen Schülern, Lehrern und Schülern, Eltern und ihren Kindern bei labilen jungen Menschen haben können. Natürlich wurden die geschilderten Ereignisse dramaturgisch überhöht, erschienen die Reaktionen der jugendlichen Amoktäter als überzogen, ja unlogisch. Aber: Das Theater arbeitet mit solchen Mitteln der Darstellung. Es will provozieren, die Zuschauer auf Widersprüche hinweisen, damit überhaupt Nachdenken einsetzt. Und welcher nachvollziehbaren Logik folgt schon ein Amoktäter? Das ist ja gerade das Unwägbare und Belastende einer solchen Tat: Das Unheil bricht unvermutet, plötzlich und ohne Vorwarnung in die Realität des normalen Alltags ein, es richtet wahllos Zerstörung an, es ist mit Mitteln der Vernunft nicht erklärbar. Was das Theaterstück am Ende eindrucksvoll gezeigt hat, war die Trauer darüber, dass alles so hat kommen müssen – scheinbar unausweichlich, unverhinderbar. – Ist dem wirklich so?

Die Mitglieder des beiden Aktionskreise versuchten mit ihrer Arbeit diesen Fatalismus zu durchbrechen. Dafür gebührt ihnen Dank und Anerkennung. Man darf nach einer Amok- oder anderweitigen extremen Gewalttat nicht im Schockzustand verharren und sich nicht von der Furcht lähmen lassen. Die Amoktat von Winnenden sei ein Schock, der unter die Haut gegangen sei, meinte Dr. Scheel in seiner einleitenden Rede zur Podiumsdiskussion am 17. März. Und doch könne dieser Schock für alle von uns auch heilsam sein. „Man sieht nur mit dem Herzen gut", zitierte er am Ende seiner Ausführungen den französischen Autor und Philosophen Antoine de Saint-Exupéry, aber man müsse auch sehen wollen. Eltern, Schule, Medien und die Medienberichterstattung seien hier gefragt und in die Verantwortung zu nehmen. Wir alle müssen lernen, die Signale und Zeichen, die zu einer Amoktat führen können, im Vorfeld zu erkennen.

Den Fragen nach den Ursachen einerseits und den Möglichkeiten einer Prävention von Gewalt an Schulen andererseits gingen die Referenten der Podiumsdiskussion nach. Dr. Annett Wisheit vom Psychiatriezentrum Bad Schussenried versuchte, neben der sogenannten „idealtypischen" Entwicklung eines Gewalttäters auch Faktoren für ein Täterprofil zu benennen. So weise ein potentieller Amoktäter eine hohe Verwund- und Kränkbarkeit auf, welche zu einer raschen Entwicklung von Ohnmachts- und Rachegefühlen führten. Außerdem mangele es Amoktätern völlig an Empathie. Des Weiteren besäßen sie keinerlei Fähigkeiten zur Selbstreflexion, was insbesondere den eigenen Anteil an den als bedrängend empfundenen Lebensumständen angehe. Amokläufer wiesen multiple Schädigungen im bio-psycho-sozialen Bereich auf, die in der Regel durch kritische Lebensereignisse hervorgerufen würden. Eine schwache Identität führe zur Imitation und Überidentifikation mit dissozialen Vorbildern. Das animiere zur Flucht in virtuelle Welten und zum Rückzug in die Isolation. Hier wirkten sich auch Gewalt verherrlichende Medien und ein unkontrollierter Zugang zu Waffen fatal aus, da ein Amoktäter Machtfantasien ausleben und den eigenen Kontrollverlust durch die Amoktat aufheben wolle. Es gebe präventive Maßnahmen und wirksame Erziehungshilfen, so Annett Wisheit, angefangen von der Ganztagsbetreuung über gewaltfreies Kommunikationstraining bis hin zur Förderung der individuellen Stärken Jugendlicher. Das Wichtigste sei dabei, Jugendlichen einen Sinn für das Leben zu geben, ethische Werte zu vermitteln und andere Lösungsstrategien als Gewalt zu entwickeln. Neben einer psychologischen und therapeutischen Unterstützung sei eine enge Zusammenarbeit von Schule, Elternhaus und den Jugendlichen das einzig wirksame Krisenmanagement.

Gisela Mayer schickte ihren Ausführungen einen eindrucksvollen persönlichen Bericht über die Ereignisse am 11. März 2009 in Winnenden voraus und wies anschließend darauf hin, dass sich Wangen und andere Kleinstädte in nichts von Winnenden unterschieden. Das Unfassbare und für alle Unvorstellbare könne überall Realität werden, so ihr Statement, denn beim Amoklauf gerate ein Mensch und keine Naturgewalt völlig außer Kontrolle. Es gebe keine unmittelbare Amokprävention. Bei den Amok begünstigenden Faktoren nannte die Ethiklehrerin und inzwischen auch Autorin eines bemerkenswerten Buches (Die Kälte darf nicht siegen. Was Menschlichkeit gegen Gewalt bewirken kann. Ullstein-Verlag, 2010) einen unkontrollierten Medienkonsum und insbesondere den Umgang mit Gewalt verherrlichenden Computerspielen. Diese seien vor allem gefährlich für Jugendliche, die in ihrem Selbstwertgefühl beeinträchtigt seien, die wenig soziale Kontakte und soziale Anerkennung hätten. Das Scheitern der sozialen Beziehungen sowie fortwährende innere Verletzung und Entwertung der eigenen Person würden Versagertypen schaffen. Gerade Leistungsversagen dürfe niemals als Entwertung der Person angesehen und aufgefasst werden. Die Anerkennung des menschlichen Gegenübers und ein gutes zwischenmenschliches Klima seien wesentliche Faktoren einer Prävention. Dahingehend sei der Umgang miteinander ständig zu überprüfen. Auch müsse Empathie kontinuierlich eingeübt werden. Wichtigstes Kommunikationssignal, so Gisela Mayer, sei das gegenseitige Zuhören. Und so schloss die betroffene Mutter ihren Vortrag mit dem eindringlichen Appell: „Wenn wir wollen, dass unsere Kinder Empathie entwickeln, brauchen sie unsere Zuwendung, unser Zuhören. Wir dürfen das nicht Maschinen überlassen, sonst werden unsere Kinder wie Maschinen reagieren."

Michael Lopez-Diaz von der Polizeidirektion Ravensburg versuchte an Hand von konkreten Zahlen klar zu machen, dass Jugendliche grundsätzlich nicht mehr Probleme machen würden als Erwachsene. Nur circa 5 – 7% der Jugendlichen etwa seien stark gefährdet. In der Regel fühlten sich die Schüler an ihrer Schule gut und auch wohl. Nur weil bei Amoktaten die Schule der Tatort sei, sei die Schule nicht generell ein Problemort. In der Tat aber sei das Mobbing ein Problembereich in der Schule. 40% der Schüler fühlten sich gemobbt und ausgegrenzt. Zwei Drittel der Schüler hätten bereits Gewalterfahrungen an der Schule gemacht. Jedoch sei die Tendenz rückläufig. Andererseits würde die Bereitschaft zunehmen, eine Waffe oder ein anderes Verteidigungsgerät zu benützen. Der Konsum von Gewaltspielen am PC habe in den letzten Jahren enorm zugenommen, viele Jugendliche hätten unkontrollierten Zugang zu Gewaltmedien. Seit 1974 habe es weltweit über 100 Amokläufe gegeben, 66 davon in den letzten zehn Jahren. In Deutschland allein seien seit 1999 insgesamt 8 Amokläufe zu verzeichnen.

Jede Amokandrohung werde von der Polizei ernst genommen, betonte Michael Lopez-Diaz. Wenn der Zugang zu Waffen erschwert werde, wirke sich das günstig auf die Verhinderung von Amoktaten aus. Durch eine effektive Zusammenarbeit von Schulträger, Schule und Polizei könne die wirksame Umsetzung des Rahmenkrisenplanes von Polizei und Schule erfolgen. Prävention heiße sorgsame Erziehung und sei kontinuierliche Kleinarbeit im Alltag. Eine erhebliche Verantwortung trage auch die Presse, es dürften bei der Berichterstattung von Amoktaten keine Bilder und Details in den Medien dargestellt werden, die eine Nachahmung begünstigen. „Wenn die Gesellschaft versagt, ist die Polizei am Zug", schloss Michael Lopez-Diaz seinen Bericht.

In der anschließenden Frage- und Diskussionsrunde wurden der zunehmende Leistungsdruck in der Schule angesprochen und die Angst der Eltern vor dem Scheitern ihrer Kinder, wodurch die Beziehung zwischen Eltern und Kindern immer schwieriger werde. Hier sei eine wirksame begleitende Schulsozialarbeit vonnöten, so H. Gutemann, der Leiter des Jugendamtes Ravensburg. Das Land investiere dafür bereits 800 000 €.

Von Lis Grandl-Arnoldi

 


 

15.März 2010

Ein Jahr nach Winnenden: Experten diskutieren über extreme Gewalt an Schulen

„Gegen extreme Gewalt an Schulen" heißt die Podiumsdiskussion, die die Arbeitskreise Gewaltprävention des Elternbeirates und der SMV mit tatkräftiger Unterstützung der Lehrerschaft und der Schulleitung ausgerichtet haben. Am Mittwoch, den 17. März um 19.30 h kommen drei Referenten in die Wangener Stadthalle: Annett Wisheit ist Psychologische Psychotherapeutin und arbeitet an der Klinik für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie in Bad Schussenried mit gewaltauffälligen Jugendlichen und Heranwachsenden. Sie wird über Persönlichkeitsmerkmale, innerpsychische Mechanismen und auslösende Momente berichten und über die Möglichkeiten einer frühen Erkennung. Als zweite Expertin konnte Gisela Mayer gewonnen werden, die Sprecherin des Aktionsbündnisses Winnenden. Sie wird als selbst Betroffene darlegen, wie es zu dem Amoklauf kommen konnte und wo die großen Gefahren liegen, dass Eltern, Mitschüler und Lehrer die Anzeichen eines Amoklaufes übersehen. Der dritte Podiumsgast ist Michael Lopez-Diaz von der Polizeidirektion Ravensburg. Sein Fachgebiet ist die Situation der Jugendlichen und Heranwachsenden vor Ort, der Einfluss der Gleichaltrigen und der Medien und der Umgang mit Waffen.

 


3. März 2010

Am 1. März 2010 fand die zweite Elternbeiratssitzung dieses Schuljahres statt. Unser Schulleiter Herr Gros berichtete über den Elternsprechtag, der in seiner jetzigen Form (Internetanmeldung) zur Zufriedenheit aller funktioniert. Die eingefügte Klassenpflegschaftssitzung war zwar nur 30 Minuten lang, war aber in praktisch allen Klassen ausreichend für den Austausch der Eltern mit den Klassenlehrern, wie eine Umfrage der Schulleitung ergab. - Herr Gros konnte berichten, dass wohl noch im Frühjahr die Stelle – eine knappe halbe Stelle – eines Schulsozialarbeiters ausgeschrieben und besetzt werden kann. - Das strukturelle Lehrerdefizit der KSW liegt bei 4,7%. Hierbei ist der kurzfristige Unterrichtsausfall z.B. durch Krankheit ebenso wenig berücksichtigt wie die sog. „Bugwelle" (bisher geleistete Überstunden) mit 233 Stunden/Woche. Eine Abhilfe von Seiten des Ministeriums ist nicht in Sicht.

Bei den noch nicht ganz abgeschlossenen diesjährigen Anmeldungen zum Wirtschaftsgymnasium zeichnet sich wieder ein deutlicher Überhang ab.

In einzelnen Klassenpflegschaften war über das Abitur 2011 gesprochen worden. 2011 beginnt das schriftliche Abitur bereits vier Wochen früher als dieses Jahr. Herr Gros berichtete, dass in solchen Fällen in der Regel der Lehrplan bzw. die Abiturprüfung darauf abgestimmt würden, dass sich daraus kein Nachteil für die Schülerinnen und Schüler ergibt.

Danach wurde in Anwesenheit des SMV –Sprecherrates über die Eintragung der Fehlzeiten in die Zeugnisse diskutiert. Aufgrund von Rückfragen bezüglich der Eintragung von Fehlzeiten aufgrund längerer Krankheiten oder aufgrund von Musterungsterminen, versprach Herr Gros, die Frage von Härtefällen nochmals mit dem Lehrerkollegium abzustimmen. Aber auch die Schüler müssen sich melden, wenn sie einen Fehlzeiteneintrag für nicht gerechtfertigt halten. So kam die anfangs kontroverse Diskussion bald zu einem breiten Konsens. Auch von Schülerseite wurde ein positiver Effekt der Abschreckung, blau zu machen, bestätigt. Die Nachteile bei einer Bewerbung wurden von den Eltern als gering eingeschätzt. Bei einer Meinungsabfrage stimmte die überwältigende Mehrheit der Elternschaft für die Beibehaltung der jetzigen Praxis, entschuldigte und unentschuldigte Fehltage ins Zeugnis einzutragen.

Herr Schlor, ehemaliger Lehrer an den KSW und jetzt Schulkonferenzdelegierter, wird vor Ostern einen Lernmotivations- und Prüfungsvorbereitungsworkshop für Eltern, Schüler und Lehrer anbieten und plant auch einen Computerkurs für Eltern. Bitte achten Sie auch auf Hinweise auf dieser Homepage! – Probleme bei der Schülerbeförderung werden bitte beim stellvertretenden Rektor Herrn Zeh gemeldet. Die Fahrschüler aus Richtung Leutkirch berichten auch nach Ende der Autobahnbaustelle von häufigen Verspätungen zum Schulbeginn. Es hat sich im Herbst eine Wangener Fahrplankonferenz gebildet, der alle Schulen und Schulträger und Transportunternehmen angehören. Hier können grundsätzliche Probleme besprochen und hoffentlich gelöst werden.

Herzlich grüßt Sie Ihr Helmuth Scheel

Der Gesamtelternbeirat Landkreis Ravensburg informiert – Dezember 2009

Der Gesamtelternbeirat der Kreisschulen im Landkreis Ravensburg, der sich im Juni 2009 gründete, hielt am 25.11.09 in Weingarten seine erste reguläre Sitzung ab. Die Wahlen bestätigten den bisherigen 1. Vorsitzenden Dr. Helmuth Scheel (EB-Vorsitzender Kaufmännische Schulen Wangen i.A.; Emailadresse This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. , Tel. 07522/22185), den 2. Vorsitzenden Dr. Siegfried Schmotz-Leyrer (Stellv. EB-Vorsitzender der Kaufmännischen Schulen/Humpis-Schule Ravensburg) und die 3. Vorsitzende Sigrid Maichle (EB-Vorsitzende der Martinus-Sonderschule Ravensburg, Mitglied des Landeselternbeirates) in ihren Ämtern.

Der GEB Landkreis Ravensburg hatte sich bei der Vorstellung im Schul- und Kulturausschuss des Kreises für die Einführung der Schulsozialarbeit an den Beruflichen Schulen des Kreises eingesetzt. Wir begrüßen es sehr, dass der Kreistag nun entsprechende Mittel zur Verfügung stellt. Ravensburg wird 1,5 Stellen erhalten und die Schulstandorte Leutkirch und Wangen jeweils 0,4 Stellen. Wir hoffen, dass die Stellen umgehend besetzt werden können. Die Situation an den beiden Sonderschulen des Landkreises in Kißlegg und Ravensburg ist anders gelagert, aber auch hier besteht aus Sicht der Eltern zusätzlicher Betreuungs- und Beratungsbedarf durch Schulsozialarbeit. Eine Kommission, in der Frau Maichle mitarbeitet, kümmert sich hierum.

Ein Dauerproblem ist die knappe Personaldecke der Lehrerschaft. Viele Überstunden fallen an, in den Vollzeitschulen können keine Stütz- und Fördermaßnahmen und kaum ausserunterrichtliche Projekte durchgeführt werden, und vor allem die Gewerblichen Schulen mit den Technischen Gymnasien haben Probleme, Lehrer zu finden. Der Lehrermangel ist zwar an den einzelnen Schulen unterschiedlich ausgeprägt, muss aber grundsätzlich - d.h. vom Kultusministerium – angegangen werden.

Ein weiteres Dauerproblem ist die mangelnde Kapazität der Beruflichen Gymnasien, die sich in den kommenden Jahren weiter verschärfen wird. Dies ist landesweit so. Der Landkreis Ravensburg erhielt zum laufenden Schuljahr zwei zusätzliche Klassen, einen Sozialpädagogischen Klassenzug an der Sophie-Scholl-Schule in Leutkirch und einen zusätzlichen Klassenzug am Technischen Gymnasium in Ravensburg, und die Schließung des fünften Klassenzuges des Wirtschaftsgymnasiums Wangen im Allgäu wurde vorläufig ausgesetzt. Dennoch bestand ein Anmeldeüberhang von 470 Bewerbungen (ca. 16 Klassen). Zu viele SchülerInnen mit dem geforderten Notendurchschnitt, die an einem Beruflichen Gymnasium das Abitur machen wollen, finden noch immer keinen Platz und Eltern und auch Schulleiter sehen hier eher eine Verschärfung des Mangels als eine Entspannung. Auch regionale Bedürfnisse des Schussentales und des Württembergischen Allgäus spielen hierbei eine Rolle.

( This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. , T. 07522/22185)

 


15.12.09

Sehr geehrte, liebe Eltern, wir bedanken uns bei Ihnen für alle Mitarbeit, die Sie unserer Elternarbeit „gespendet" haben!

Besonders danken wollen wir allen, die sich bei der Novembermarkt-Aktion beteiligt haben. Unsere Wohlfühl-Oase fand in Anbetracht des wunder- schönen Wetters guten Anklang und wir haben, dank der „gespendeten" Fußreflexzonenmassagen einer Elternvertreterin, sogar 100.- € an das WARMI-Projekt spenden können.

Weiterhin gilt unser besonderer Dank den Mitgliedern des Arbeitskreises Gewaltprävention. Im März werden wir eine Podiumsdiskussion mit und für die Schule zum Thema Verhütung extremer Gewalt durchführen. Mit uns abgestimmt wird das Rupert-Neß-Gymnasium eine Woche vorher ein Jugendtheaterstück zum gleichen Thema aufführen lassen.

Wir wünschen Ihnen eine schöne Vorweihnachtszeit, ein fröhliches Weihnachtsfest, einen angenehmen Jahreswechsel und alles Gute für das kommende Jahr. Und das Beste für Ihre „Kinder"!

Für alle Lehrerinnen und Lehrer, die unsere Seite besuchen: Herzlichen Dank für Ihre ausgezeichnete Arbeit, und auch Ihnen alles Gute für die Feiertage und das Neue Jahr!

Gibt es auch Schülerinnen und Schüler, die hier vorbeischauen? Falls ja: Es soll ganz schnell Weihnachten werden! Schöne Ferien und ein erfolgreiches 2010!

Ihr
Helmuth Scheel

 


6.11.09 

Naturwissenschaftliche und technische Förderung für Schülerinnen des WG


Speziell für Schülerinnen: Die Universität Stuttgart wirbt für ihr Projekt „Probiert die Uni aus! Naturwissenschaften und Technik für Schülerinnen der Oberstufe“. Wissenschaftlerinnen bieten eigens für Schülerinnen konzipierte Workshops an. Für unsere Schülerinnen sind besonders die Workshops „Informatik/Softwaretechnik“ und „Wirtschaftsinformatik“ interessant. Allerdings finden die Kurse in Stuttgart statt, jeweils freitags von 15 h bis 18.30 h. Die Einführung und Anmeldung ist am 15.1.10 um 15 h. Die fünf Workshops laufen bis 5.3.10.

Orientierungshilfe für Abiturienten

Die Evangelische Akademie Bad Boll, Gesellschaftspolitische Jugendbildung, lädt vom 29. bis 31.1.10 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 12 und 13 zu einer Tagung ein, in der sie interessante Erfahrungen über die Arbeitswelt von morgen und ihre persönlichen Kriterien für die Berufsentscheidung machen können und in der sie jede Menge Studien- und Berufsberatungen und Information über Freiwilligendienste nach dem Abitur erhalten.

H. Scheel

 


28.10.09

neuer Elternbeirat gewählt

In den Klassenpflegschaften und in der Elternbeiratssitzung am 14.10.09 wurden die neuen Elternvertreter und Elternbeiratsvorsitzenden gewählt. Nach dem Ausscheiden von Frau Holzmüller als EB-Vorsitzende wurde ich zum neuen Vorsitzenden gewählt und Frau Dagmar Hanso zur stellvertretenden Vorsitzenden. Als Nachrück-Delegierter für die Schulkonferenz wurde Herr Siegbert Schlor gewählt. Wir begrüßen ihn herzlich im EB-Team und freuen uns über sein Engagement.

Das Schuljahr lief reibungslos an und wir sind froh, uns für den Erhalt des fünften Klassenzuges am Wirtschaftsgymnasium eingesetzt zu haben, da trotzdem 63 Schülerinnen und Schüler abgewiesen werden mussten. Wir werden uns dafür einsetzen, mindestens einen Klassenzug mehr zu bekommen. Wir hoffen, dass das Prinzip „Aufstieg durch Bildung“ nicht nur für Volker Kauder, den neuen CDU/CSU-Fraktionsvorsitzenden des Bundestages, neu erklärtes Leitziel wird, sondern auch für die Baden-Württembergische Landesregierung. Dafür wollen wir uns einsetzen.

Die Flachdachsanierung ist nun abgeschlossen und die Fassadensanierung ist für den nächsten Sommer beschlossen. Der Engpass in der Raumsituation entspannt sich durch das Entgegenkommen des Rupert-Neß-Gymnasiums und der Stadt Wangen: Es wird nun nicht der Landkreis einen Erweiterungsbau der KSW errichten, sondern die Stadt einen Erweiterungsbau des Rupert-Neß-Gymnasiums, das uns dafür entsprechende Räume im KSW-Trakt nach und nach überlassen kann. Dies ist die zweckmäßigste Lösung unseres Raumproblems.

Am Schuljahresanfang häufen sich meist die Probleme bei der Schülerbeförderung. Wir hoffen, dass die neu eingeführten Problemmeldezettel in Anspruch genommen werden und wir so die Schwachstellen bei der Schülerbeförderung dokumentieren und angehen können.

Die Lehrerversorgung ist nicht befriedigend, aber ausreichend. In der Elternbeiratssitzung haben sich drei Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für einen Arbeitskreis Gewaltprävention gefunden. Die Schülermitverantwortung wird sich ebenfalls intensiv mit diesem Thema beschäftigen. Was uns Eltern in der häuslichen Situation und in der Schulgemeinschaft betrifft, werden wir uns im Arbeitskreis überlegen. Im November nimmt der neue Gesamtelternbeirat der Landkreisschulen seine Arbeit auf. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unseren Schwesterschulen.

Die Teilnahme an der Elternbeiratssitzung und auch an den Klassenpflegschaften war erfreulich rege. Wir Eltern wollen über die Situation in den Klassen unserer Kinder Bescheid wissen und uns auch mit ihr auseinandersetzen, auch wenn wir uns in der Regel nicht selbst in die innerschulischen Vorgänge einmischen brauchen. Unsere Schülerinnen und Schüler finden stets ein offenes Ohr bei den Lehrern für ihre Probleme und Interessen, und unsere vorrangige Aufgabe ist es, die Schülerinnen und Schüler bzw. die Klassensprecherinnen und Klassensprecher dabei zu unterstützen, ihre Interessen selbst zu vertreten. Das ist nicht immer und nicht in jeder Klasse einfach, aber es ist ein lebendiges Lernfeld für soziale Kompetenz und ehrenamtliches Engagement.

Dieses Jahr sind auch die Eltern eingeladen, auf dem Novembermarkt einen eigenen Stand einzurichten. Wir würden mindestens die Hälfte des Erlöses an das Schulprojekt WARMI spenden und den anderen Teil als Grundstock einer Elternkasse verwenden. Wenn Sie Ideen haben, was wir anbieten oder verkaufen könnten, geben Sie bitte Bescheid.

Bis zum Novembermarkt am Freitag, den 20. November,
grüßt Sie

Helmuth Scheel

 


17.7.09

Gesamtelternbeirat gegründet, Schülerbeförderung

Liebe Eltern, liebe Gäste,

am 23.6.09 hat sich in Ravensburg-Weingarten der Gesamtelternbeirat der landkreisgetragenen Schulen, zu denen die KSW gehört, gegründet. Voraussichtlich lesen Sie demnächst eine Pressenotiz darüber in Ihrer Lokalzeitung. Wir freuen uns, dass das Schuldezernat uns als neuen Ansprechpartner und Mitwirkenden begrüßt.

Am Anfang dieses Schuljahres wurden im Elternbeirat einige Probleme bei der Schülerbeförderung gemeldet. Dies ist auch ein Problem für uns Eltern. Wenn SchülerInnen in Nachbarorten mit dem Privat-PKW abgeholt oder morgens in die Schule gefahren werden müssen, weil sie mit dem Schulbus nicht sicher pünktlich sind, bringt das den ganzen Tagesablauf der Familie durcheinander. Mündliche Beschwerden versickern häufig und schriftliche werden erst nach Wochen beantwortet, ohne dass sich etwas ändert. Wir möchten Klarheit in die Sachlage bringen und haben der Schulleitung einen Meldebogen übergeben, der im kommenden Schuljahr von den SchülerInnen bei Problemen benutzt werden soll. Die Schulleitung unterstützt dieses Vorgehen und bezieht die SMV mit ein. Wir werden dann in einiger Zeit sagen können, wie viel dokumentierte Probleme es gibt, und können uns dann ggf. an einem Runden Tisch mit den Beförderungsunternehmen zusammen setzen. Bitte unterstützen Sie diese Vorgehensweise.

Für die KSW geht aus unserer Sicht ein – gewohnt … - erfolgreiches Schuljahr zu Ende. Die äußerst gelungene Aufführung der Theatergruppe und der Solidaritätstag mit abschließendem schwungvollen „Black-and-White“-Konzert bildeten einen runden, prima Abschluss des vielfältigen Lebens der Schulgemeinschaft. Wir danken allen Lehrerinnen und Lehrern für ihren engagierten Einsatz und der Schulleitung für ihre stets umsichtige und aufmerksame Arbeit sowie für das stets offene Ohr für Anliegen des Elternbeirates.

Auch allen Schülerinnen und Schülern, die sich in den vielen schönen Veranstaltungen des Schuljahres für uns alle eingesetzt haben, danken wir herzlich. Nicht zuletzt danken wir auch Ihnen, liebe Eltern, die sie der Arbeit des Elternbeirates den Rücken gestärkt haben. 
Ein besonderer „Händedruck“ gilt unserer Elternbeiratsvorsitzenden, Frau Gisela Holzmüller, die mit Beginn des kommenden Schuljahres aus ihrem Amt ausscheidet, für ihre zupackende und leidenschaftliche Arbeit in den beiden letzten Schuljahren. Sie wird sich weiterhin im Förderverein engagieren und vielleicht auch … schauen wir mal, Wiedersehen macht Freude!

Wir wünschen allen einen guten Start in die Ferien! 

Helmuth Scheel

 


5.5.09 


Erweiterungsbau und Dachsanierung beschlossene Sache

Nachdem die Stadt Wangen und der Landkreis Ravensburg der Dachsanierung unseres Altbaus zugestimmt haben, hat nun der Kreistag beschlossen, dass an die KSW ein Erweiterungsneubau angebaut wird.

Es ist also beschlossen, die baulichen Mängel der KSW sowie auch die Raumnot nun zügig zu beheben.

Der Elternbeirat dankt dem Schulträger und der Stadt Wangen für ihre Entscheidungen, die zwei großen Probleme, die den Elternbeirat in den letzten beiden Jahren immer wieder beschäftigten, zu beheben.


Gewaltprävention

Die tragischen Ereignisse von Winnenden sind ein wenig in die Ferne gerückt, aber auch aus dem zeitlichen Abstand heraus von großer Brisanz. Über die Initiative von fünf betroffenen Elternpaaren können Sie sich unter www.aktionsbuendnis-amoklaufwinnenden.de informieren. Aus dieser Bewegung heraus bildete sich die Bewegung „Keine Mordwaffen als Sportwaffen“, die Unterschriften für eine Petition an den Bundestag sammelt (www.sportmordwaffen.de). Auf der letzten Sitzung des Arbeitskreises der Gesamtelternbeiräte Baden-Württembergs wurde intensiv die Gewaltprävention an Schulen diskutiert und die Notwendigkeit von mehr Schulpsychologen und –Sozialarbeitern gesehen. Aber auch Eltern fragen sich, wie sie in ihrer familiären Erziehung und Haltung, auch den volljährigen Jugendlichen und Heranwachsenden gegenüber, das gewaltfreie Lösen von Problemen weitergeben können. Und ob es Kriterien dafür gibt, die Gefährdung Jugendlicher und Heranwachsender, gewalttätig zu werden, zu erkennen. Bitte teilen Sie uns mit, wie Sie das Problem berührt und welche Fragen und Anliegen Sie hierzu haben.

08.06.09
H. Scheel / G. Holzmüller

 


28. April 2009:

Der 5. Klassenzug des WG bleibt für das kommende Schuljahr erhalten! Vorplanungen zur Raumerweiterung Sanierung des Hauptbaues (Flachdach) Einrichtung eines Gesamtelternbeirates Landkreis Ravensburg Liebe Eltern,
Sie haben wohl alle längst aus der Presse erfahren, dass der 5. Klassenzug des WG nicht, wie vorgesehen, zum Ende des Schuljahres gestrichen wird, sondern mindestens für das kommende Schuljahr weiterbesteht. Dies bedeutet, dass 32 SchülerInnen mehr das WG besuchen und eine Chance haben, das Abitur zu machen.

Die Situation der sich bewerbenden Real- und WerkrealschülerInnen und GymnasiastInnen des ersten G8- und des letzten G9-Jahrganges entspannt sich also. Wir sind sehr dankbar, dass sich unser Landtagsabgeordneter Herr Locherer im Kultusministerium für den Erhalt des 5. Zuges einsetzte. Auch dem Wangener Oberbürgermeister Herr Michael Lang danken wir für seinen Einsatz!

Alle Wangener Eltern zogen an einem Strang: Der Gesamtelternbeirat und sein Vorsitzender traten ebenfalls dafür ein, den SchülerInnen Wangens und seines schulischen Einzugsbereiches diese Ausbildungschance zu erhalten. Unsere Schulleitung und unsere Elternbeiratsvorsitzende investierten unermüdlich Zeit und Energie, um unser Anliegen in den beteiligten Instanzen vorzubringen. So ist es in der gemeinsamen Anstrengung aller Beteiligten gelungen, eine vernunftbestimmte, am tatsächlichen Bedarf orientierte Lösung herbeizuführen. Wir als betroffene Schule bedanken uns beim Regierungspräsidium, das diesen 5. Klassenzug wieder zur Verfügung stellt. Herzlichen Dank an alle, die uns unterstützt haben!

Der Elternbeirat kann nun auf die weiter geplanten Schritte – wie z.B. eine Unterschriftensammlung an den Petitionsausschuss des Landtages – verzichten. Trotzdem werden wir das Thema „bedarfsgerechter Ausbau der beruflichen Gymnasien“ in der regionalen und der überregionalen Elternarbeit weiter verfolgen. Auch wenn die beiden schwersten Mängelsituationen im Landkreis – das TG Ravensburg und das WG Wangen – für das kommende Schuljahr abgemildert sind, so gilt immer noch nicht, dass alle Real- und WerkrealschülerInnen mit dem formal nötigen Durchschnitt von 3.0 in ein berufliches Gymnasium wechseln können.

Die Elterngruppe der Schulkonferenz hatte bereits Ende letzten Jahres beantragt, eine außerordentliche Schulkonferenz zur Raumerweiterung der KSW einzuberufen, wenn die Vorplanungen anlaufen. Diese Schulkonferenz fand am 28. März in Anwesenheit unseres Wangener Oberbürgermeisters – wir danken ihm sehr herzlich für sein Engagement – und eines Vertreters der Landkreisverwaltung statt. Wie Sie, liebe Leserinnen und Leser, wohl bereits aus der lokalen Presse wissen, plant die Stadt Wangen, die jetzigen Räume der Jugendmusikschule am Martinstorplatz zu räumen und dem Landkreis zur Anmietung für die KSW anzubieten. Dieses Angebot wurde vom Schul- und Kulturausschuss des Landkreises am 24.3.09 dankend zur Kenntnis genommen und die Überprüfung der Bedingungen beschlossen. In der Schulkonferenz wurden nun alle Alternativen ausgiebig diskutiert. Aus Sicht der Elterngruppe wäre die Anmietung der JMS-Räume als provisorische Übergangslösung eine mögliche Maßnahme, aber keine Lösung auf längere Sicht. Der Kreistag wird voraussichtlich am 14.5.09 seinen Beschluss fassen.

Das undichte Flachdach des Hauptbaues hielt dem Schnee- und Tauwetter des diesjährigen März nicht mehr stand: Das Schmelz- und Regenwasser tropfte durchgehend durch die Decke und ein betroffener Klassenraum musste für den Unterricht gesperrt werden. Es war eine bittere Erfahrung für Schulleitung und Elternbeirat, dass wir dies nicht verhindern konnten. Doch nun machen unser Schulträger Landkreis Ravensburg und die Stadt Wangen, die sich den Bauunterhalt aufteilen, Nägel mit Köpfen: In den Sommerferien wird das Flachdach generalsaniert und im nächsten Jahr soll mit Hilfe des Konjunkturprogrammes II die dringend notwendige Sanierung der Außenfassaden und Fenster vorgenommen werden. Eine zweite gute Nachricht!

Die Gründung eines Gesamtelternbeirates der Schulen, die sich in der Trägerschaft des Landkreises befinden, wurde jetzt mit Vertretern benachbarter Schulen vorbereitet. Der Schuldezernent des Landkreises begrüßt unsere Initiative. In dem GEB werden die vier Gewerblichen Schulen, die drei Kaufmännischen Schulen, die zwei Haus- und Landwirtschaftlichen Schulen, die zwei Sonderschulen und die beiden Krankenpflegeschulen sowie die Fachschule für Landwirtschaft des Landkreises vertreten sein.


28.4.09 H. Scheel

 


11.02.2009

In der gut besuchten EB-Sitzung wurden folgende Themen behandelt:

Gegen die Streichung des fünften Zuges des Wirtschaftsgymnasium

Die Forderung unseres Elternbeirates (EB), den fünften Zug des WG Wangen zu erhalten, wird nun auch vom Gesamtelternbeirat (GEB) Wangen unterstützt. Auf Anregung des GEB Wangen fand im Dezember im Rathaus eine Sitzung statt, in der besprochen wurde, zunächst noch politische Wege zu nutzen. Anfang März werden die diesjährigen Anmeldezahlen für das WG vorliegen. Sollte sich auch dann noch keine Aussicht auf einen Erhalt des fünften WG-Zuges zeigen, wird der EB der KSW in Abstimmung mit dem GEB Wangen Aktionen in Angriff nehmen, die im Vorfeld der Kommunalwahlen (Juni 09) stattfinden werden.

Bauliche Mängel des Schulgebäudes

Seit Dezember 07 sickert Feuchtigkeit durch die Mittelfuge des Flachdaches in zwei Klassenräume mit Ausblühungen und Schimmel an den Decken. Der EB drängt darauf, dass die Klassenräume gesundheitlich unbedenklich sein müssen. Nun ist die Decke provisorisch abgehängt und dennoch so belüftet, dass sich kein Schimmel mehr bilden sollte und auch die grobe Optik stimmt. Da der Feuchtigkeitseintritt aber jederzeit zunehmen kann, hofft der EB auf eine baldige Generalsanierung des Flachdaches.

Regelung der Fasnetsferien 2010

Die Meinungsverschiedenheit zwischen der Gesamtrektorenkonferenz Wangen, die 2010 die Fasnetsferien verkürzen und die Osterferien verlängern wollte, und dem Gesamtelternbeirat Wangen, der die Fasnetsferien wie bisher eine Woche lang lassen möchte, wurde in der örtlichen Presse ausführlich thematisiert. Daraufhin wandten sich viele Eltern an den Vorsitzenden des GEB und unterstützten die Haltung des GEBes. Auch die anwesenden Elternbeiräte stimmten in einem Meinungsbild mit überwältigender Mehrheit für die Beibehaltung der bisherigen Fasnetsferienregelung.

Gründung eines Gesamtelternbeirates Landkreis Ravensburg

Die EB-Vorsitzende der KSW und ihr Stellvertreter sind laut Elternbeiratsverordnung nur Gastmitglieder im GEB Wangen und nur in der Frage der Verteilung der beweglichen Ferientage stimmberechtigt. Die Schulen in der Trägerschaft des Landkreises haben bisher keinen eigenen Gesamtelternbeirat. Um die Interessen der Elternschaften dieser beruflichen Schulen gegenüber dem Landkreis besser vertreten zu können, wird vom EB der KSW die Initiative ausgehen, dass ein Gesamtelternbeirat Landkreis Ravensburg gegründet wird.

Schülerbeförderung

Die Aktivitäten des EBes zur Behebung der Mängel bei der Schulbusbeförderung aus Leutkirch und Oberreitnau/Lindau nach Wangen haben zwar zu Reaktionen der Schulbuslinienbetreiber geführt, aber zu keinen wesentlichen Verbesserungen. Eltern, die Probleme bei der Schulbus- und auch Zugbeförderung sehen, werden gebeten, sich mit einer möglichst detaillierten Darstellung der Probleme (welche Linie, welche Uhrzeit, Probleme) per Email an This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. zu wenden. Wir werden versuchen, in Abstimmung mit der Schulleitung und dem AK Schulweg des Rupert-Neß-Gymnasiums und dem GEB Wangen die Mängel bei den entsprechenden Stellen vorzutragen und Verbesserungen zu erreichen.

Bericht des Schulleiters

Herr OStD Gros konnte berichten, dass der Raumbedarf von rund 1100 qm bei einem 4-zügigen WG nun vom Schulträger (Landkreis Ravensburg) anerkannt wurde. Damit können die Planungen eingeleitet werden. 

Bereits 2005 hatte die Schulleitung umfangreiche Sanierungsmaßnahmen am Gebäude beantragt. Die Schulleitung hofft auf die Aufnahme der Gebäudesanierung in das Konjunkturpaket II des Bundes und des Landes. Es sollten dringend das undichte Flachdach, aber auch die Gesamtfassade nach Energiespargesichtspunkten saniert werden. Auch innerhalb des Gebäudes stehen dringend notwendige Renovierungs- und Sanierungsarbeiten an.

Außerdem berichtete Herr Gros über das Verfahren der Selbstevaluation (Bewertung der Arbeit der Lehrer und der Schulverwaltung durch Schüler, Eltern und Lehrer) und von der Fertigstellung des Qualitäts-Leitbildes im Juni 2008, das in die Internetseite der KSW eingestellt werden soll. In der Zeit vom 10.-13. März 2009 wird die Schule von einem Evaluationsteam des Landesinstituts für Schulentwicklung beurteilt werden. 

Von Elternseite erhielt die Schulleitung eine äußerst positive Rückmeldung auf das neue Verfahren, sich für die Lehrersprechstunden am Elternsprechtag über das Internet anzumelden.

12.02.2009  H. Scheel G. Holzmüller

 


16. Dezember 2008:

Jubiläum / Novembermarkt - fünfzügiges WG - Raumsituation - Fasnetferien 2010 ?

Der Schuljahresanfang ist vorüber und der Elternbeirat hat seine erste Sitzung mit Neuwahlen abgehalten. Hinter den Schulkonferenzmitgliedern liegt eine Reihe von Sitzungen und Besprechungen und eine sehr ansprechende Jubiläumsfeier

Am Freitag, den 21. November, feierten die KSW ihr 50jähriges Bestehen und die Wirtschaftsschule und das Wirtschaftsgymnasium ihr 40jähriges. Sehr erfrischend und unterhaltsam begeisterten die Beiträge von SchülerInnenseite das Festpublikum - voll Witz, Charme, Niveau und Können präsentierten verschiedene Gruppen z.B. die sieben Kultusminister des Landes der letzten 50 Jahre. Die 50 Jahre alte „Dame KSW“ erschien im weiten Schleppkleid, das schließlich vor lauter SchülerInnen aus den Nähten zu platzen drohte. Eindrucksvoller Abschluss dieses Auftrittes war die wortlose Abweisung von 3 Schülern mit Rückenschildern „Wir müssen draußen bleiben“. 

Äußerst unkonventionell war der Festvortrag von Dr. Siegfried Reusch, der die Bildungsfrage aus philosophischer Sicht anging, im Querdenken zwischen eingebildeter und tatsächlicher Bildung brillierte und auch vor politischen Seitenhieben nicht zurückschreckte. Manche provokante Äußerung bot Diskussionsstoff für die Gespräche danach. Es folgte eine Gratulation zur geistigen Regsamkeit der „Dame KSW“ in jugendlicher Frische! 

Die Grußworte aus Regierungspräsidium und Landratsamt waren voll des Lobes und der Anerkennung über die Leistungsstärke und Erfolgsgeschichte der KSW. Sie wiesen jedoch gleichzeitig jede Diskussion über den fünften Zug des WGs strikt von sich - ein klares Wort, das auch auf deutliche Ablehnung stieß. 

Im Anschluss daran wurde der traditionelle Novembermarkt eröffnet. Wie immer herrschte fröhliches Gedränge zwischen den Verkaufs- und Essensständen, vor der Showbühne und beim Glühwein. "KSW für alle", zum Wohlfühlen.

Landratsamt und Regierungspräsidium beharren auf einem nur noch vierzügigen WG

Das Landratsamt und das Regierungspräsidium (RP) Tübingen bleiben dabei: Die Gewerblichen Schulen Wangen bekommen ein TG mit zwei Zügen ( = zwei Parallelklassen), wobei ein TG-Zug neu nach Wangen kommt und der zweite TG-Zug dem WG entnommen wird. Es wird die Ansicht vertreten, dass bei einem zweizügigen TG der fünfte Zug des WG nicht mehr notwendig sein wird. Der Elternbeirat der KSW sieht dies aufgrund der großen Besorgnis in unserer Elternschaft anders. Das WG hat zum laufenden Schuljahr 59 SchülerInnen abweisen müssen und 4 über seine Kapazitätsgrenze hinaus aufgenommen - es hätte siebenzügig geführt werden müssen, wenn es alle Interessenten aufnehmen hätte wollen! Wir sind uns sicher, dass das TG den Ansturm auf das WG nicht nennenswert verringern wird, zumal im kommenden Schuljahr G8- und G9-Schüler in doppelter Stärke an die Beruflichen Gymnasien drängen werden. Das liegt auch an der regionalen Besonderheit, dass im ländlichen Einzugsbereich der KSW die SchülerInnen zunächst über die wohnortnäheren Haupt-/Werkrealschulen oder die Realschulen das Abitur an einem Beruflichen Gymnasium anstreben. Dies wird von der Lokalpolitik unterstützt, um die ländlichen Schulzentren zu stärken. Wenn dieser Weg nicht mehr vertrauenswürdig ist, weil die WG-Plätze drastisch reduziert werden, bedeutet dies eine Verunsicherung der ländlichen Bevölkerung. 

Der Elternbeirat findet das nicht akzeptabel. Es werden in Wangen Mangellöcher hin und her geschoben, weil das Land zu wenig für den Ausbau der Beruflichen Gymnasien tut und dadurch gleichsam das Regierungspräsidium und das Landratsamt zwingt, ein Loch zu stopfen und ein anderes aufzureißen. Es gibt offensichtlich zu wenig Schulplätze an Beruflichen Gymnasien im Landkreis Ravensburg. Der EB der KSW setzt sich mit seiner Forderung nach einem weiterhin fünfzügigen WG grundsätzlich für einen bedarfs- und zeitgerechten Ausbau der Beruflichen Gymnasien in unserem Landkreis Ravensburg, in unserem Regierungsbezirk Tübingen und im Land Baden-Württemberg ein. 

Der Gesamtelternbeirat (GEB) Wangen hat sich in seiner Sitzung am 23.11.08 mit dieser Frage befasst. Uns vom EB der KSW ist es wichtig, dass eine Aktion zum Erhalt des fünften WG-Zuges vor allem den SchülerInnen an den Haupt-/Werkrealschulen und Realschulen im Einzugsbereich dient. Der GEB stimmt unseren Forderungen im Grundsatz zu, sieht aber zunächst noch Gesprächsbedarf mit Schulverwaltung und Kreistag. Der GEB-Vorsitzende hat für 9.12.08 einen Runden Tisch mit Herrn MdL Locher und Herrn OB Lang vereinbart, um über die Situation an den Beruflichen Gymnasien Wangen zu sprechen.

Raumsituation

Die KSW benötigen unter dem gegenwärtigen Schulbetrieb knapp 1800 qm zusätzlichen Schulraum, bei einem vierzügigen WG würden immer noch knapp 1200 qm fehlen. Dies ist bereits der um 10 % gekürzte Raumbedarf im Vergleich zu der vom Regierungspräsidium offiziell errechneten Quadratmeterzahl, die der Landkreis RV in der Regel zur Verfügung stellt. Es ist eine unvorstellbar große Zahl und man fragt sich, wie denn die Schule überhaupt funktioniert. Es werden zur Zeit alle verfügbaren Vorbereitungsräume, auch ohne klassenzimmergerechte Ausstattung, als Klassenzimmer genützt, und viele wünschenswerte PC-Übungen (die in den Lehrplänen vorgesehen sind!) können nicht durchgeführt werden. Die Raumnot spitzt sich zu, da im zweiten Stock unter der Flachdachfuge ein Klassenzimmer seit 1 Jahr von eindringender Feuchtigkeit und Schimmelbildung betroffen ist. Der Elternbeirat drängt darauf, dass von der teils offenen Zimmerdecke keine Gesundheitsgefährdung ausgeht. Ob dies durch ein Provisorium möglich ist, wird gegenwärtig geprüft. Voraussichtlich muss das Flachdach generalsaniert werden. 

Der Elternbeirat hat eine außerordentliche Schulkonferenz zum Thema der Raumsituation beantragt und sieht Informationsbedarf von Seiten des Landratsamtes.

Probleme bei der Schulbusbeförderung

In den Elternbeirat wurden mehrere Beschwerden über Probleme bei der Schulbusbeförderung eingebracht. Es handelt sich um die Schulbuslinien nach Waltershofen-Gebrazhofen-Leutkirch und nach Oberreitnau-Lindau. Die Beschwerden wurden an das Landratsamt weitergegeben, Antworten stehen noch aus.

Fastnetsferien 2010 ?

Der GEB Wangen möchte an der bisherigen Regelung der einwöchigen Fasnetferien festhalten. Die Gesamtrektorenkonferenz Wangen jedoch möchte die Fasnetferien im übernächsten Jahr 2010 auf Rosenmontag und Faschingsdienstag verkürzen und die drei eingesparten Ferientage den Osterferien voranstellen, die dadurch zweiwöchig würden. Grund für das vorliegende Modell der Schulleiter/innen ist das Vermeiden einer Zerstückelung des Unterrichtsrhythmus`, die in der Vergangenheit immer wieder beklagt wurde. Im Jahr 2010 dauern die Weihnachtsferien bis zum 10. Januar und nach vier Wochen Unterricht würden die Fasnetferien anstehen. Der Vorsitzende der GRK stellte dem GEB den Beschluss der Wangener Rektoren vor und bat um Zustimmung. Die Debatte war vielfältig: Vor allem G8-Eltern sind um jede längere Verschnaufpause für ihre Kinder froh. Andere Eltern sehen in den Fasnetferien die Zeit für einen Familienskiurlaub. Andererseits wiederum gelten in vielen Schulen der Gumpige Donnerstag und der Bromige Freitag als nicht reguläre Unterrichtstage, so dass diese zusammen mit dem Rosenmontag und Faschingsdienstag eine Erholungspause bieten könnten. Anderen gefällt die Idee von zweiwöchigen Osterferien sehr gut. In der Abstimmung entschied sich der GEB mit dünner Mehrheit für die Beibehaltung der einwöchigen Fasnetferien, also gegen den Beschluss der Rektoren. Laut Schulgesetz wird nun das Regierungspräsidium entscheiden.

Dr. Helmuth Scheel

 


10. Oktober 08:

 

Einladung zu den Elternversammlungen 
am Mittwoch, den 15. Oktober 08

Wie der Elternschaft der KSW bereits schriftlich mitgeteilt wurde, laden die Elternbeiratsvorsitzende, die Schulleitung und die Lehrerschaft der KSW alle Eltern herzlich ein, an den Klassenpflegschaften (Elternabenden) mit den KlassenlehrerInnen teilzunehmen, sich im Austausch mit Lehrern und Eltern zu informieren und die neuen Elternvertreter zu wählen. Die Versammlungen finden in den KSW um 19 h bzw. 19.30 h statt (Klassen- und Raumverteilung auf der Rückseite der Einladungen bzw. Aushang im Foyer). Die neu gewählten Elternvertreter treffen sich ab 20.30 h in der Aula (Raum 074) zur Elternbeiratssitzung mit Wahl des/der Elternbeiratsvorsitzenden und der Vertreter für die Schulkonferenz.

In einem Informationsblatt an die Eltern fordert der Elternbeirat:

  1. Das WG in Wangen soll 5-zügig bleiben
  2. Die räumliche Erweiterung der KSW um 1800 bis 2400 qm muss zügig eingeleitet werden.

Für nähere Erläuterungen bitten wir Sie, das Informationsblatt zu lesen bzw. sich im untenstehenden Text zu informieren oder mailen Sie Frau Gisela Holzmüller unter This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Der Elternbeirat bittet: Für diese beiden wichtigen Anliegen brauchen wir Sie, engagierte Eltern, die mit Rat und Tat zur Verfügung stehen als KandidatInnen für die KlassenelternvertreterInnen und auch zur Mitarbeit innerhalb des Elternbeirates für weitere Aktionen.

H.Scheel / G. Holzmüller

 


09. Juli 08:

Das zweite Schulhalbjahr war für die Elternbeiratsarbeit weiterhin von den beiden Themen

  • drohende Schließung des 5. Zuges (d.h. einer Klasse) des Wirtschaftsgymnasiums und
  • Raumnot der KSW

geprägt. Die Elternbeiratsvorsitzende Frau Holzmüller hält intensiven Kontakt zum Gesamtelternbeirat Wangen und Ravensburg und zum "Arbeitskreis der Elternbeiräte Gymnasien im Regierungsbezirk Tübingen". Die Vorsitzenden der Gesamtelternbeiräte Wangen und Ravensburg sprachen mit Vertretern des Regierungspräsidiums und des Kreistages über den eklatanten Mangel an Schülerplätzen in den Beruflichen Gymnasien des Landkreises. Auch mit den anderen Gesamtelternbeiräten des Landkreises bzw. des Regierungs- bezirks Tübingen soll die Notwendigkeit des Ausbaus der Beruflichen Gymnasien diskutiert werden. Die bisher kontaktierten Elternvertreter sehen diese Notwendigkeit gegeben. Für den Herbst ist geplant, die Forderungen der Eltern zu formulieren und an die Politik und Verwaltung weiterzugeben. Nach dem Beginn des nächsten Schuljahres werden dann auch für die KSW die Zahlen vorliegen, wie viele Schülerinnen und Schüler von der Abteilung Wirtschaftsgymnasium abgewiesen werden mussten. Der Elternbeirat wird sich in seiner nächsten Sitzung (Oktober 08) mit der Frage befassen, was aufgrund dieser neuen Zahlen für den Erhalt des 5. Zuges des Wirtschaftsgymnasiums getan werden kann.

Wie unser Schulleiter Herr Gros auf der letzten Schulkonferenz mitteilte, ist die Raumnot an den KSW eklatant. Das Regierungspräsidium habe den von der Schule geltend gemachten dringenden und im Umfang beträchtlichen Raumbedarf bestätigt. Voraussichtlich Ende September wird dieses Problem vom Schulträger, dem Landkreis Ravensburg, im Schul- und Kulturaus- schuss behandelt werden und hoffentlich die Erweiterung der KSW-Räume im erforderlichen Umfang auf den Weg gebracht.

Ein weiteres Thema, das leider immer nur am Rande erörtert werden konnte, ist die Benachteiligung von Hauptschulabgängern beim Zugang zu weiter- führenden Schulen und der Mittleren Reife (aktuelle Diskussion um die Reform der Hauptschule bzw. des dreigliedrigen Schulsystems).

Der Elternbeirat bedankt sich sehr bei dem ausscheidenden Leiter der Abteilung Wirtschaftsgymnasium, Herrn Studiendirektor Bernd Siglinger, für seine überaus kompetente und erfolgreiche Arbeit und für seine unermüdlichen persönlichen Bemühungen um das Wohl der Schüler- gemeinschaft und der einzelnen Schülerinnen und Schüler. Herr Siglinger hat als `pädagogisches Urgestein´ Maßstäbe gesetzt. Der Elternbeirat wünscht Herrn Siglinger weiterhin viel Tatkraft, Gesundheit und viel Glück!

Der Elternbeirat bedankt sich bei den Eltern, die Zeit und Energie in die Elternarbeit eingebracht haben, und bei den Lehrerinnen und Lehrern, den Abteilungsleiterinnen und Abteilungsleitern sowie dem Schulleiter, Herrn Gros, für ihre engagierte Arbeit und für die gute Zusammenarbeit und wünscht allen Eltern, Schülerinnen und Schülern und Lehrerinnen und Lehrern der KSW schöne Ferien!

H. Scheel / G. Holzmüller

 


 

12. April 08:

Tagung des Bezirks-Arbeitskreises

Die Frühjahrstagung des Arbeitskreises der Elternbeiratsvorsitzenden an den Gymnasien des Regierungsbezirks Tübingen stand unter dem Thema des doppelten Abiturjahrganges 2012. In diesem Jahr werden der letzte G9-Jahrgang und der erste G8-Jahrgang gemeinsam Abitur machen und sich um Studienanfängerplätze bewerben. Der Bezirks-Ak verabschiedete die Forderung, so viele zusätzliche Studienanfängerplätze bereit zu stellen, dass auch in diesem Jahr die üblichen 80 Prozent der Abiturienten ein Studium beginnen können. – Während der Diskussion mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft wurde mehrmals deutlich, dass es landesweit zu wenige Schülerplätze an Beruflichen Gymnasien gebe. Die anwesenden Elternvertreter unterstrichen den Bedarf an zusätzlichen Plätzen in Beruflichen Gymnasien und wiesen auch darauf hin, dass im Schuljahr 2009/2010 ein doppelter Gymnasialjahrgang (G9 und G8) die Mittlere Reife erlangen und in die Beruflichen Gymnasien drängen wird. Der Bezirks-Ak wird das Thema Bedarf an Beruflichen Gymnasien in seiner Herbsttagung aufnehmen.

30.4.08 H. Scheel

 


9. April 08:

Sitzung des Gesamtelternbeirates Wangen

Nachdem auch in der örtlichen Presse bekannt gegeben wurde, dass der Kreistag die Schließung des 5. Zuges des WG Wangen beschlossen hat, bringt Frau Holzmüller die aktuellen Anmeldezahlen der Beruflichen Gymnasien im Landkreis ein. Die Zahl der Bewerber liegt im Kreisdurchschnitt doppelt so hoch wie die verfügbaren Aufnahmeplätze. –

30.4.08 H. Scheel

 


20. Februar 08:

2. Sitzung des Elternbeirates im Schuljahr 07/08

Die EB-Vorsitzende Frau Holzmüller konnte 26 Elternvertreter begrüßen. Als erster Tagespunkt wurde die drohende Schließung des fünften Zuges (fünfte Klasse jeder Stufe) am Wirtschaftsgymnasium zum Schuljahr 2009/10 bekannt gegeben und diskutiert. In einem Beschluss protestierte der Elternbeirat einstimmig gegen diese Maßnahme, da sich aus den Anmeldezahlen der letzten Jahre ein offensichtlicher Bedarf für fünf Züge am WG ergibt. Frau Holzmüller wurde beauftragt, sich bei den Entscheidungs- trägern (Regierungspräsidium Tübingen, Kreistag Ravensburg u.a.) für die Beibehaltung der fünf Züge am WG und den gleichzeitigen zweizügigen Ausbau des neuen Technischen Gymnasiums (an der Friedrich-Schiedel-Schule) einzusetzen (`5+2-Lösung´) und dieses Problem in den Gesamtelternbeirat Wangen und in überregionale Elterngremien einzubringen. 

Unter Top 2 wurde beschlossen, dass der Elternbeirat der KSW eine eigene Seite einrichten möchte und hierzu Herrn Bruno Bernhard (Betreuer des KSW-Portals) um Unterstützung bittet. Auf dieser Seite stellen sich die Elternbeiratsvorsitzende, ihr Stellvertreter und die Schulkonferenzdelegierten vor. Außerdem soll eine Liste aller Elternvertreter aufgeführt werden, die ihre Einwilligung geben (ab nächstem Schuljahr). Des Weiteren sollen aktuelle Berichte aus der Elternarbeit, Veranstaltungshinweise und wichtige Termine bekannt gegeben werden. 

Danach begrüßte der Elternbeirat den Schulleiter Herrn Gros, der zu den Punkten Raumnot an den KSW, Lehrerüberstunden, Wahlunterricht Chinesisch, Partnerschule und neues Qualitätsmanagement der Lehrerschaft (Selbst- und Fremdevaluation) berichtete. Herr Gros beantwortete noch einige Fragen der Elternvertreter/innen, u.a. zur Auslastung der Klassen im Bereich der Kaufmännischen Berufsschule.

22.2.08 H. Scheel / G. Holzmüller

 

*  *  *

Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist der Elternbeirat der Kaufmännischen Schulen Wangen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

Aktuelles  

   
108145
Heute26
Gestern520
Gesamt seit 15. April 2010108145